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BÄUMINGHAUSSTRAßE ESSEN

 

SUDDEN - WETTBEWERB

BÄUMINGHAUSSTRAßE ESSEN

Landeswettbewerb – Erläuterungen zu Freiraum und Städtebau

 

Das Konzept setzt auf eine intensive Vernetzung der Freiräume; eine öffentliche Durchwegung, Interaktion, Begegnung, Belebung entsteht über die zwei an die Fahrradtrasse angedockten „Parkstrahlen“, in deren Fokus im Gebiet ein Ort der Begegnung etabliert wird.

Die Morphologie des Areals wird aufgegriffen, um über die differenzierte Abfolge von einzelnen „Schollen“ verschiedene Nachbarschaften zu etablieren und gleichzeitig eine klare Rahmensetzung für die verschiedenen Ausprägungen und Möglichkeiten der Modulbauweise zu geben. In die Schollen eingeschoben und so „versteckt“ sind die Standorte für Abfallbehälter, Räder, Rollatoren und Kinderwagen.

Zur besseren Anbindung des neuen und der bestehenden Quartiere an die geplante Radtrasse schlagen wir die Verfüllung der Wegeschlucht im Osten vor; der von der Höverstraße kommende Weg wird zwischen den (zu erhaltenden) Wandscheiben der verschiedenen Terrassen in einer Wickelrampe auf das Niveau des Radwegs (und des Quartiers) geholt, der Anschluss Richtung Bäuminghausstraße nach Süden erfolgt über eine lange Rampe an der östlichen Bahnböschung. Die Mauerrelikte verbleiben im Untergrund. 

Diese Maßnahme und die Terrassierung des Geländes gewährleistet trotz Bodenabtrags an der nördlichen Kante und am Parkhaus den geforderten Massenausgleich.

Eine Hierarchie breiter und schmaler Wege durchdringt das Quartier. Die breiten (5 m) Wege übernehmen die Funktion als Feuerwehrwege und können auch von Müllfahrzeugen und Möbelwagen befahren werden (teils wird die Breite durch Rasenpflaster kaschiert); die schmalen Wege dienen mehr dem hausnahen Bereich / Wohngruppenumfeld, sind dann auch Streifräume für Kinder, die sich im Quartier insgesamt sicher und frei bewegen können.

In einem Strahl des zentralen Grünzugs sind die eher raumgreifenden Spielangebote untergebracht. Intimere Mutter-Kind Spielangebote können in die Hausgruppen zusätzlich hausnah vorgesehen werden. 

Junge Familien und Studierende nutzen das Fitness-Band im Norden mit Laufstrecke, Parkour und vielleicht einer Boulderwand am Parkhaus.

Die Pflanzungen beschränken sich auf Großbäume, duftende Linden und Blumeneschen im Wechsel mit Schnurbäumen trotzen der Klimaerwärmung. In der Fläche werden extensive Wiesenflächen angelegt, die von Rasenstreifen und –flächen an intensiven Nutzungsbereichen unterbrochen werden. In den Wohnungsnahen Freibereichen werden Flächen für Mietergärten vorgehalten.

 

Christian Jürgensmann
Landschaftsarchitekt bdla

 

Stephan Kulle
Landschaftsarchitekt aknw

Dipl. Ing. Stephan Kulle-Skorobogaty

Inhaber und Geschäftsführer

Landschaftsarchitektur & Umweltplanung

Landschaftsarchitekt AKNW

 

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