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BERLINER PLATZ KAARST

 

SUDDEN - WETTBEWERB

Berliner Platz Kaarst

Interessenbekundungsverfahren Berliner Platz – Kaarst-Büttgen

 

Entwurfstext Grünplanung

Im Zuge des Baus für einen neuen Markt auf dem Berliner Platz werden die außerhalb des Berliner Platzes vorgefundenen Wege- und Grünstrukturen aufgenommen, die vorhandenen Grünstrukturen neu interpretiert und durch neue Grün-und Wegeinterventionen miteinander verbunden. Es werden qualitätvolle Wege- und Straßenräume mit erfahrbaren Beziehungen zwischen dem neuen Platz und der Umgebung hergestellt. 

Angelagert an die mittleren Durchgänge der Einkaufspassage soll sich in beiden Varianten eine Platzfläche über die Straße Berliner Platz bis vor den neuen Markt aufspannen und so die Einkaufsstraße mit dem neuen Markt zusammenziehen. Die vom Rathausplatz führenden Grünstrukturen werden über diesen Platz zur Gartenstraße fortgeführt. Dem Straßenraum zwischen der Rückfassade des Einkaufszentrums, Straße Berliner Platz, soll durch eine neue Pflasterung eine Qualität als eingebundener städtischer Freiraum gegeben werden. Flankiert von neuen Straßenbäumen und einer Rampensituation am Beginn und Ende der Straße Berliner Platz soll dieser Bereich den Charakter einer verkehrsberuhigten, innerstädtischen Zone erhalten.

Die Parkplätze werden über diese Straßenbauminterventionen (z.B. Quercus cerris) gerahmt. Die Bäume innerhalb des Straßenbaumrahmens könnten als eine Farbvariante der Eichen (z.B. Quercus rubra) dem Parkplatz eine besondere Note verleihen. Der grüne Rahmen des „neuen“ Berliner Platzes vervollständigt sich in der Glehner Straße durch den Erhalt der vorhandenen drei Eichen.  

Südlich entlang der privaten Grundstücke wird eine neue Wegeverbindung zwischen dem Markt und der Bachstraße hergestellt. Der Bereich der ehemaligen Bushaltestelle wird zu einer kleinen Platzsituation umgestaltet. Bei der westlichen Variante des Marktes werden zwei weitere kleine Platzsituationen am Kreuzungspunkt Glehner Straße und Straße Berliner Platz sowie am Eingang Fuß- und Radweg Glehner Straße hergestellt.

Die Geräusche, die sich bei der Ostvariante des Marktes ggfs. vom Parkplatz entwickeln könnten, sollen durch eine Grüne Wand schallschutzmäßig gemindert werden.

Die alten Bestandskastanien könnten bei dieser Variante unter Entfall von ca. 12 Parkplätzen erhalten bleiben. Bei der Westvariante des Marktes würden diese vom Baumsachverständigen als „krank bis absterbend“ begutachteten Bestandskastanien entfallen.

Dipl. Ing. Stephan Kulle-Skorobogaty

Inhaber und Geschäftsführer

Landschaftsarchitektur & Umweltplanung

Landschaftsarchitekt AKNW

 

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